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Supplement Review - Whey Protein PART II

18.03.2014





Ein weiterer Vorteil von Whey Protein: für den Körper antioxidative Wirkung

Jeder hat wahrscheinlich schon von „freien Radikalen“ gehört. Freie Radikale sind Sauerstoffmoleküle, die Zellstrukturen beschädigen können. Entstehen freie Radikale im Körper zum Beispiel durch körperlichen Stress, mitunter bei intensivem Sport, so können eine verzögerte Regeneration und sogar Muskelgewebsverletzungen die Folgen sein. Die im Whey Protein enthaltenen semi-essenziellen Aminosäuren können bis zu einem gewissen Punkt selbst generiert werden, bei einem Mangel aber werden sie essenziell und müssen über die Nahrung zusätzlich aufgenommen werden.

L-Cystein wird aus L-Methionin gebildet. Dieses liefert dem Körper Schwefel für den Aufbau von Hormonen, Boten- und Abwehrstoffen und ist beteiligt an der Bildung zahlreicher körpereigener Stoffe wie beispielsweise Creatin, Taurin und Carnitin.

L-Glutamin kann bei einem Energiedefizit zusammen mit BCAA zu Glykogen umgebaut werden und trägt somit zum Energiestoffwechsel bei. Desweiteren ist L-Glutamin als Bestandteil des Harnstoffwechsels an dem Abbau von Giftstoffen, zum Beispiel Ammoniak, beteiligt.

L-Glycin ist ein wichtiger Bestandteil nahezu aller Proteine, ein wichtiger Knotenpunkt im Stoffwechsel und kann zur Versorgung des Glutathionspiegels beitragen. Glutathion gilt als starkes Antioxidans und bekämpft freie Radikale. Somit kann der Verzehr von Whey Protein zu einer Erhöhung des Glutathions beitragen, dadurch oxidativen Stress vermindern und zum Schutz der Muskelzellen vor Verletzungen beitragen.

Verschiedene Arten des Whey Proteins


Whey Protein Konzentrat

Whey Protein Konzentrat ist das kostengünstigste Whey Protein. Es wird über die Ultrafiltration (siehe Herstellungsverfahren) aus Süßmolke oder aus Sauermolke gewonnen. Whey Protein Konzentrat enthält im Vergleich zu anderen Whey Proteinen wie beispielsweise dem Isolat etwas weniger Aminosäuren, und der Kohlenhydrat- und Fettgehalt ist geringfügig höher.

Whey Protein Hydrolysat

Whey Protein Hydrolysat ist aufgrund des Herstellungsverfahrens schneller vom Körper resorbierbar, denn die darin enthaltenen Proteine sind bereits in Peptidketten aufgespalten, so dass hier im Prinzip bereits eine gewisse Vorverdauung des Proteins vorliegt, was wiederum die Bioverfügbarkeit des Whey Protein Hydrolysats erhöht.

Ionenausgetauschtes Whey Protein

Bei Ionenausgetauschtem Whey Protein werden während der Herstellung Mineralien und Säuren zugeführt. Diese Mineralien und Säuren binden einige Mineralien, die im Anschluss mittels Mikro- und Ultrafiltration wieder herausgesiebt werden.

Whey Protein Isolat

Whey Protein Isolat gilt als die reinste und hochwertigste Form des Molkenproteins. Whey Protein Isolat hat einen Eiweißgehalt von über 90 % und wird mittels nährstoffschonender Herstellungsverfahren wie Ionenaustausch, Mikrofiltration oder Cross Flow produziert. Bei diesen Verfahren bewahren die Proteine ihre natürliche Form, selbst die bioaktiven Proteinfraktionen Alpha-Lactalbumin und Beta-Lactoglobulin werden dabei erhalten. Laktose- (Milchzucker) und Fettanteile hingegen werden nahezu vollständig herausgefiltert. Deshalb eignet sich der Verzehr von Whey Protein Isolat auch sehr gut für Personen mit einer bestehenden Laktoseintoleranz.

Exkurs Laktoseintoleranz

Bei Laktoseintoleranz denken die meisten Menschen zuerst an eine Krankheit. Dies ist jedoch ein Trugschluss, denn bei Laktoseintoleranz wird lediglich das Enzym Laktase weniger vom Körper gebildet, oder es fehlt ganz. Fehlt Laktase vollständig, so kann bereits die Aufnahme von weniger als 1 g Laktose pro Tag zu Verdauungsproblemen führen. In einem solchen Fall wird von einer stark ausgeprägten Laktoseintoleranz gesprochen. Wird Laktase nur in geringen Mengen vom Körper produziert, handelt es sich um eine schwache bis mittlere Laktoseintoleranz. Hier kann der Betroffene in der Regel zwischen 1 und 5 g Laktose pro Tag ohne Probleme zu sich nehmen. Falls Sie den Verdacht haben, selbst an einer Laktoseintoleranz zu leiden, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt zur Durchführung eines entsprechenden Tests.

Whey Protein Herstellungsverfahren

Bei der Ultrafiltration wird die Rohsubstanz unter Einfluss verschiedener Druckstärken durch eine Membran gedrückt. Der zurückbleibende Teil wird abgedampft und sprühgetrocknet (pulverisiert).

Die Mikrofiltration trennt Proteinbestandteile auf natürlichem Weg (ähnlich der Ultrafiltration) von sonstigen Bestandteilen wie Kohlenhydraten und Fetten. Der wesentliche Unterschied zur Ultrafiltration besteht in den Porengrößen der Membran (über 1 μm bei der Mikrofiltration zu unter 1 μm bei der Ultrafiltration) sowie der Membranstruktur.

Cross-Flow-Mikrofiltration (CFM)
Auch dieses Verfahren ähnelt den beiden erstgenannten, geht jedoch etwas langsamer vonstatten und gilt derzeit als das hochwertigste Verfahren zur Herstellung von Whey-Protein. CFM ermöglicht eine genauere Trennung der vorhandenen Bestandteile der Rohsubstanz. Das Ergebnis der CFM ist ein reineres Protein (Proteinanteil über 90 %) mit intakten Subfragmenten und sehr geringen Laktose- und Fettanteilen. CFM ist ein völlig natürlicher Prozess und ein gängiges Herstellungsverfahren für Isolate.

Ionenaustausch (Chromatographie)
Hier wird mithilfe von Chemikalien wie Natriumhydroxid oder Hydrochlorinsäure die Abtrennung von Proteinen bewirkt. Der Vorteil dieses Verfahrens ist die Herstellung eines sehr reinen Endprodukts mit einem Proteinanteil von über 90 %. Der Nachteil besteht darin, dass nützliche Subfragmente des Proteins während des Ionen austausches verloren gehen. Beim ionenausgetauschten Whey-Protein werden zunächst Mineralien und Säuren zugegeben, die einige der enthaltenen Mineralien aus dem Whey Protein binden. Anschließend werden diese Mineralien und Säuren unter Verwendung der Mikro- und Ultrafiltration wieder ausgesiebt. Als Ergebnis entsteht ein qualitativ hochwertiges und gut lösliches Whey Protein. Der Ionenaustausch ist ein ebenfalls gängiges Herstellungsverfahren für Molkenprotein Isolat.

Bei der Hydrolyse werden unter Zuhilfenahme von Enzymen und mittels Hitzeeinwirkung Proteine in Peptide aufgespalten. Das Ergebnis dieses Verfahrens sind kürzere Proteinketten, die eine leichtere Absorption im Körper ermöglichen. Das Endergebnis dieser Methode ist eine Art vorverdautes Protein. Die Hydrolyse ist ein gängiges Verfahren für die Herstellung von Hydrolysaten.

Beim Instantisieren wird bereits fertig produziertes Whey Protein Pulver nochmals mit Flüssigkeit benetzt und dann erneut getrocknet. Durch die erneute Trocknung verbinden sich die Partikel, und es entstehen Granulate. Granulate besitzen die Eigenschaft, bei der Vermischung mit Wasser nicht zu verklumpen. Ein Mixer wird zur Zubereitung eines Shakes mit instanisiertem Whey Protein nicht benötigt.

Bei dem neuartigen Herstellungsverfahren der Mikropartikulierung wird die Größe der Proteinpartikel um ein Fünftel verkleinert. Im Ergebnis entsteht ein größeres Oberfläche-Volumen-Verhältnis. Der Vorteil des so produzierten Whey-Proteins ist eine sehr schnelle Verdauung, da die Enzyme mit maximaler Geschwindigkeit ihre Arbeit verrichten können. Zudem verbessert sich durch Mikropartikulierung die Löslichkeit des Pulvers in Flüssigkeiten.

Extreme Iso Whey Professional der Firma Body Attack ist eines der wenigen Whey Protein Produkte mit einem Whey Protein Isolat Anteil von über 90 % Protein in 100 g Pulver. Weiterhin wurden diesem Designer Whey Protein die Aminosäure L-Leucin, das Verdauungsenzym Laktase und Glucose zugesetzt. L-Leucin regt die Proteinsynthese an, fördert die Regeneration, kann vom Körper unter gewissen Voraussetzungen zur Energiegewinnung herangezogen werden und gilt als wirkungsvollste einzelne Aminosäure der BCAAs. Laktase spaltet Laktose in seine Bestandteile Galaktose (Schleimzucker) und Glucose (Traubenzucker). Ohne diese Spaltung kann Laktose nicht durch die Dünndarmschleimhaut aufgenommen werden.

Durch den geringen Laktosegehalt von 0,5 g pro 100 g (0,1 g pro Portion = 30 g Pulver) und der zugesetzten Laktase ist das Extreme Iso Whey Professional von Body Attack auch für Personen mit einer leichten bis mittelschweren Laktoseintoleranz zum Verzehr geeignet.

Durch die schnelle Resorbierbarkeit, den hohen Anteil an den verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs) mit bis zu 6,5 g BCAAs pro Portion (30 g Pulver) und den über 90 g (auf 100 g Pulver) liegenden Anteil an Protein ist dieses Produkt ein optimales Whey Protein Isolat für Sportler. Durch den geringen Fett- und Kohlenhydratgehalt ist es insbesondere während der Wettkampf-Vorbereitung und in der Diät besonders gut dazu geeignet, eine proteinbetonte Ernährung einzu - halten und so den Erhalt der Muskulatur sowie den Aufbau von neuer Muskelmasse zu unterstützen. Extreme Iso Whey Professional von Body Attack wird durch das hochwertigste bekannte Verfahren zur Produktion von Whey Protein hergestellt. Durch die Cross-Flow-Mikrofiltration (CFM) wird das Isolat schonend gewonnen, und die natürlichen Bestandteile des Proteins bleiben optimal erhalten.

von Christian Hagen





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