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Trainingstipps von GNBF Athleten - Alexander Thomas

04.03.2014



Die klassische Überzeugung für erfolgreichen Kraftsport lautet: Aufnahme vieler kleiner Mahlzeiten, periodischer Wechsel des Trainingsplans, jedoch starr vorgegebene Split-Pläne.

Neue Trainings- und Ernährungskonzepte sind oftmals verpönt und werden häufig bereits im Vorfeld abgeschmettert, ohne diese ausprobiert zu haben. Die Meinung innerhalb der Szene ist gebildet, alles andere funktioniert nicht, und wer sich nicht an diese allgemein gängigen Vorgaben hält, ist zum Scheitern verurteilt. Allerdings lassen sich die üblichen Konzepte in der heutigen Zeit nur schwer mit vielen Berufen vereinbaren. Besonders berufliche Positionen, die mit einer hohen Verantwortung und einem hohen Arbeitspensum einhergehen, brechen einem zumeist das „sportliche“ Genick, sei es durch die mangelnde Regelmäßigkeit im Training oder aber durch Inkonsequenz bei der Mahlzeitenaufnahme. All denjenigen, die aufgrund eines strikten Trainings- und Ernährungsreglements die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sich zu sehr eingeschüchtert fühlen, soll gesagt sein: „Es geht auch anders.“

Allen bereits ambitionierten Athleten, die nach einer Abwechslung in ihrem Training und ihrer Ernährung suchen, möchte ich zurufen: „Diese Abwechslung gibt es! Ich selbst bin das lebende Beispiel dafür, und es gibt auch einige andere Athleten, die eine ähnliche Trainings- und Ernährungsstrategie wie ich befolgen.“ Wie sieht das aus? Ich nutze das Konzept des Intermittent Fasting (kurz IF), kombiniert mit dem Konzept des Carb-Back-Loadings (kurz CBL).

Unter IF werden regelmäßig wiederkehrende Fastenperioden verstanden, in denen keine Makronährstoffe zugeführt werden. Dieses Fastenfenster umfasst bei mir einen Zeitraum über 16 Stunden hinweg (+/- 1 bis 2 Stunden). Im Umkehrschluss erstreckt sich mein Essensfenster über 8 Stunden. In dieser Zeit nehme ich alle benötigten Nährstoffe auf, die ich für ein Kaloriendefizit oder einen Kalorienüberschuss benötige. Die Zusammensetzung der Mahlzeiten (angelehnt an das CBL) sieht vor, dass ich vor dem Training keine Kohlenhydrate (außer Gemüse) zuführe. Die benötigte Energie beziehe ich aus der Fettzufuhr. Es sollte zwischen pflanzlichem und tierischem Fett unterschieden werden, wobei der Fokus ganz klar auf den Verzehr von pflanzlichen Fetten liegt. Nach dem Training verzichte ich nahezu komplett auf die Fettzufuhr und nehme alle benötigten Kohlenhydrate zu mir. Für mich bedeutet das bis zu 200 g Kohlenhydrate pro Mahlzeit. Diese Menge kann beliebig variiert werden. Der klare Vorteil dieser Ernährungsstrategie: Es ist nur eine geringe Mahlzeitenfrequenz notwendig, und eine derartige Ernährungsweise ist einfach in die Praxis umsetzbar. Das wiederum erweist sich unter Berücksichtigung der bestehenden heutigen Anforderungen in der Arbeitswelt als ausgesprochen günstig.





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