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Alles über Ballaststoffe

02.03.2011


Von Pete Dombrosky

BALLASTSTOFF-FAKTEN
Ballaststoffe sind aus vielerlei Gründen ein wichtiger Bestandteil in der Ernährung. Diese unverdaulichen Nahrungsbestandteile werden vom Dünndarm nicht aufgenommen und enthalten keine Kalorien, sind aber unverzichtbar für die Verdauung.

Sie haben sicherlich schon bemerkt, dass es im Lebensmittelhandel eine Vielzahl an ballaststoffreichen Lebensmitteln gibt, aber was Sie vielleicht noch nicht wissen, ist, dass manche dieser Lebensmittel eine Mogelpackung sind.

Ohne Zweifel zählen Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse zu den besten Ballaststofflieferanten. In diesem Zusammenhang wird von „unversehrten“ Ballaststoffen gesprochen, die in einigen der gesündesten Lebensmitteln enthalten sind, die es gibt.

Allerdings wird ein Großteil der in verarbeiteten Lebensmitteln enthaltenen Ballaststoffe synthetisch hergestellt und diesen Lebensmitteln beigefügt. Solche zugefügten Ballaststoffe werden als „isolierte“ oder „funktionale“ Ballaststoffe bezeichnet.

Als Beispiel hierfür ist Pektin zu nennen, das aus Zitronenschalen gewonnen wird und als Bindemittel in Gelee oder Konfitüre Verwendung findet. Weitere in Lebensmitteln gebräuchliche „isolierte“ Ballaststoffe sind Maltodextrin, Inulin, Polydextrose und Haferkleie.

Diese Ballaststoffe werden weniger gesunden Lebensmitteln zugefügt, um so den Eindruck zu erwecken, dass es sich dabei um gesunde Lebensmittel handelt. Nur weil auf der Zutatenliste eines Lebensmittels ein hoher Ballaststoffgehalt angegeben ist, bedeutet das aber nicht, dass dieses Lebensmittel auch gut für Sie ist.

Bisher wurden keine langfristigen Studien über „isolierte“ Ballaststoffe durchgeführt. Die Wissenschaftler sind sich deswegen nicht sicher, ob diese Ballaststoffe weniger gesund sind als solche, die in vollwertigen Lebensmitteln enthalten sind. Grundsätzlich kann angenommen werden, dass Lebensmittel, denen zusätzliche Ballaststoffe beigefügt werden, wahrscheinlich nicht sehr reich an den gesunden Nährstoffen sind, die Bestandteil einer gesunden Ernährung sein sollten.

Frauen unter 50 Jahren sollten täglich 25 g Ballaststoffe verzehren, während für Frauen über 50 Jahren eine tägliche Ballaststoffaufnahme von 21 g empfohlen wird. Um auf der sicheren Seite zu sein und die Aufnahme von Zucker, Salz und zusätzlichen Kalorien zu vermeiden, sollten Sie Ihren Ballaststoffbedarf durch den Verzehr von vollwertigen Lebensmitteln decken. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass Sie die richtige Menge an gesunden Ballaststoffen mit Ihrer Nahrung aufnehmen.


DIE WUNDERBAREN WIRKUNGEN VON ZIMT
Welcher Gedanke kommt Ihnen als Erstes in den Sinn, wenn Sie an Zimt denken? Das könnte eine frischgebackene Zimtschnecke sein, eine Prise Zimt als Kaffee-Aroma oder ein leckeres Stück gezuckertes Zimt-Röstbrot. Abgesehen davon, denken Sie bei Zimt wahrscheinlich nicht an die Senkung des Blutzuckerspiegels und daran, wie Ihnen Zimt dabei behilflich sein könnte, dass Sie sich das Rauchen abzugewöhnen.

Forschungen des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten haben ergeben, dass Zimt die Insulinfunktion unterstützt und den Transport von Glukose in die Zellen fördert. Diese Unterstützung der Insulinfunktion könnte sich als hilfreich für die Senkung des Blutzuckerspiegels erweisen. Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass Zimt appetithemmend wirkt und das Verlangen nach Zigaretten vermindert. Das Kauen oder Lutschen von Zimtstangen ist eine der empfohlenen Methoden, um sich das Rauchen abzugewöhnen. Die Verwendung von mit Zimt aromatisierten Zahnstochern ist ebenfalls eine empfehlenswerte Möglichkeit zur Einschränkung des Verlangens nach Zigaretten oder der Häufigkeit des Snack-Konsums. Falls Sie das selbst einmal ausprobieren möchten, wählen Sie naturbelassene Zahnstocher, die keinen Zucker oder künstliche Süßstoffe enthalten. So können Sie Ihren schlechten Angewohnheiten auf gesunde und schmackhafte Weise einen Tritt versetzen!


DIE WAHRHEIT ÜBER VERSTÄRKTE SOHLEN
Ich bin mir sicher, dass Sie den neuesten Trend in der funktionalen Schuhbekleidung bemerkt haben. Die Absatzzahlen von Schuhen mit verstärkten Sohlen, beispielsweise „Sketchers Shape-Ups“ und „Reebok Easy Tones“, am Markt sind explodiert. Menschen haben sich diese Schuhe gegenseitig aus den Händen gerissen in der Annahme, dass sie mit diesen Schuhen ihre Beine und ihr Gesäß formen können, ohne dabei einen Schritt in ein Fitness-Studio machen zu müssen. Der Grund dafür, warum diese Art von Schuhen dabei behilflich sein soll, die Muskeln zu festigen, ist im Aufbau der Sohlen begründet, welche die normale Gangart des Trägers verändern und den Träger dieser Schuhe dazu zwingen soll, die körperliche Balance zu halten.

Die Herstellerfirmen solcher Schuhe untermauern ihre Behauptungen für die Wirksamkeit ihrer Produkte durch wissenschaftliche Beweise, und das nehmen wir erst einmal zur Kenntnis. Das Problem liegt darin, was „wissenschaftlich“ eigentlich bedeutet? Trainings- und Gesundheitswissenschaftler der Universität von Wisconsin in La Crosse machten Tests mit Schuhen mit verstärkten Sohlen, um festzustellen, ob die Angaben der Herstellerfirmen tatsächlich zutreffend sind. Eine Studie untersuchte die Reaktion auf das Gehen in traditionellen Sportschuhen (anhand des Tragens von „New Balance“-Laufschuhen) im Vergleich zu den populären „Muskel festigenden“ Schuhmodellen. Eine zweite Studie bewertete das Ausmaß der Aktivierung der Muskulatur während des Gehens in normalen Sportschuhen im Vergleich zum Gehen in Schuhen mit verstärkten Sohlen. Die Forscher benutzen Elektromyografie (EMG) zur Aufzeichnung der Muskelaktivität innerhalb sechs verschiedener Bereiche der Beine und des Gesäßes. Die ermittelten Ergebnisse waren erstaunlich.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bei keinem der auf dem Laufband durchgeführten Versuche mit den „Muskel festigenden“ Schuhen statistisch bedeutende Veränderungen sowohl bezüglich der Reaktion auf das Training als auch in Hinsicht auf den Grad der Aktivierung von Muskelfasern festgestellt werden konnten. Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass Schuhe mit verstärkten Sohlen den Träger darin unterstützen, die Trainingsintensität zu erhöhen, mehr Kalorien zu verbrennen oder die Muskelkraft oder den Muskeltonus zu verbessern. Obwohl es sich hierbei um eine einzelne Untersuchung handelt, scheint es doch so zu sein, dass die „wissenschaftlichen Beweise“, die von den Herstellerfirmen solcher Schuhe angeführt werden, sich im Gegensatz zur Universitäts-Studie als eher vorteilhaft für den Schuhverkauf, als für die Festigung der Muskulatur erweisen.






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